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Warum die "K-Wörter" für Velten so wichtig sind. Text und Fotos: Kristina Wolf
Am 9.11.2006 hatte die in Velten agierende AG Stadtmarketing zu ihrer Auftaktveranstaltung in der 1. Oberschule eingeladen und ca. 70 Gäste waren dieser Einladung gern gefolgt. Ziel dieser Veranstaltung sollte es sein, die AG als solche und natürlich ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, sich den Veltener Firmen zu präsentieren und neue Mitstreiter zu gewinnen. |
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| Etwa 70 Gäste folgten der Einladung der AG |
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Während der etwa zweistündigen Veranstaltungen hörten die geladenen Gäste interessante Informationen sowohl von Mitgliedern der AG als auch von den zahlreich erschienenen externen Rednern.
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| Dipl. Ing. Sabine Slapa von der Firma Contextplan |
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Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister Heiko Manthey. Die Moderation des Abends übernahm Frau Dipl.Ing. Sabine Slapa von der Firma Contextplan. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Stadtmarketing hatten die Fa. Contextplan als professionellen Partner für die Erstellung eines Marketingkonzeptes ausgewählt. Frau Slapa zeigte in ihrer Rede den Nutzen und die Chancen des von der AG begonnenen Stadtmarketingprozesses für Velten auf. Ganz wichtig - so betonte Sie mehrmals - seien die sogenannten "K-Wörter": Kommunikation, Kooperation und Koordination, die eine Schlüsselrolle spielen. Nur durch gemeinsames und abgestimmtes Arbeiten aller Akteure der Stadt könne das Stadtmarketing seine volle Kraft entfalten.
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Es folgte ein straff geplantes und kurzweiliges Vortragsprogramm. Herr Schwade von der Consilium GmbH informierte über ein Pilotprojekt des Deutschen Seminars für Städtebau und Wirtschaft (DSSW). Velten war in die glückliche Lage gekommen, als Pilotstadt des DSSW aufgenommen zu werden, was konkret beteutet, dass die Fachleute des DSSW der AG Stadtmarketing kostenlos für Beratungen zur Verfügung standen und stehen. Der Fokus dieses Projektes liegt auf dem Einzelhandel und den Maßnahmen, welche ergriffen werden können, um diesen langfristig zu stärken und auszubauen. Die Arbeitsgemeinschaft Stadtmarketing hatte dazu vorab in einem Workshop Handlungsfelder ausgewählt, die vom DSSW bearbeitet werden sollten. Dazu gehörten Fragen zu fehlenden Angeboten in der Innenstadt und zur Optimierung der räumlichen Verteilung der Geschäfte im Zentrum. Herr Schwade erläuterte die Ergebnisse, die aus den Untersuchungen des DSSW entstanden sind. Er zeigte auf, welche Branchen in Velten fehlen und erläuterte, warum z.B. Frequenzbringer wie Thomas Phillips unbedingt im Bereich der Innenstadt gehalten werden müssen. |
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| Marc Schwade von der Consilium GmbH berichtet über die Ergebnisse der Workshops |
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Da die Zeit für jeden Redner begrenzt war, übergab Herr Schwade das Wort an Herrn von Popowski. Herr von Popowski ist Mitarbeiter der Firma complan und betreut den regionalen Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten. Er machte deutlich, dass es wichtig ist, über den Tellerrand Veltens zu schauen und welche Potentiale in einer Zusammenarbeit mit den Nachbarstäden Hennigsdorf und Oranienburg bestehen.
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| Stefan Gansel stellt das von der AG entwickelte Wegeleitsystem für Velten vor |
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Im Anschluss kam der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Stefan Gansel zu Wort. Er stellte klar, dass die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft nicht nur Reden und Schreiben, sondern von Anfang an Wert auf die praktische Umsetzung der Ideen gelegt haben und lobte in diesem Zusammenhang die praxisnahe Zusammenarbeit mit der Fa. Contextplan. Er berichtete über die laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekte der AG, wie zum Beispiel die Planung eines Wegeleitsystems für Velten, welches in Kürze in die Praxis umgesetzt wird. Des Weiteren wurden zwei Internetseiten präsentiert, welche es den Veltener Bürgern und Gewerbetreibenden ermöglichen sollen, besser miteinander zu kommunizieren und ihre Angebote einer breiteren Masse zu präsentieren. Auch die Veranstaltungen der AG waren natürlich Thema. Die AG hat bereits in Zusammenarbeit mit dem Ofenmuseum zwei Stadtführungen durchgeführt, welche Frau Ines Krause als ehrenamtliche Stadtführerin noch genauer vorstellte. In der Vorweihnachtszeit veranstaltet die AG Stadtmarketing im Rahmen des Weihnachtsmarktes am Ofenmuseum und dem traditionellen Herrentuten des Gewerbe- und Traditionsvereins (GuT) einen Malwettbewerb für Veltener Kinder.
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Nach einer kurzen Pause, die alle für ausgiebige Diskussionen nutzten, konnten die Besucher weitere interessante Vorträge hören. Es sprach zuerst Herr Krause vom Tourismusverband Ruppiner Land. Dieser hob die Arbeit in Netzwerken als besonders wichtig und ertragreich hervor. Anschließend berichtete Herr Christian Schulz vom Stadtmarketing in Luckenwalde in einem lebendigen Vortrag über seine Erfahrungen im Bereich Stadtmarketing. Leider musste er sich recht kurz fassen, doch was er zu berichten hatte, machte Mut und gab Ideen für eine bessere Entwicklung Veltens. |
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| Die Pause wurde zum Verzehr belegter Brötchen, aber auch zur Diskussion genutzt |
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| Die Tafel mit den Antworten auf die Frage "Was gefällt mir an Velten" |
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Zu guter letzt wertete Herr Zemke, ebenfalls Mitarbeiter der Firma Contextplan, eine Schautafel aus, die im Laufe des Abends entstanden war und für deren „Entstehung“ die eingeladenen Gäste verantwortlich waren. Es wurde nämlich gefragt „Was gefällt mir an Velten?“. Alle Antworten wurden gesammelt und sollen nun in die Entstehung von Leitbildern für Velten mit einfließen.
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Nach vielen Informationen und auch regen Diskussionen ging diese Veranstaltung schließlich zu Ende. Was hoffentlich jedem an diesem Abend bewusst geworden ist, ist die Tatsache, dass eine rege Kommunikation untereinander sowie die Kooperation zwischen den verschiedensten Akteuren - nicht nur innerstädtisch, sondern auch regional und überregional - unerlässlich ist, um Velten zu entwickeln und attraktiver zu gestalten.
Die AG ruft daher weiterhin alle Bürger, Gewerbetreibende, Vereinsmitglieder und Politiker dazu auf, aktiv am Stadtentwicklungsprozess teilzuhaben und sich und ihre Ideen in die Arbeit der AG einzubringen. Die Veltener haben dadurch die Chance, die Zukunft Ihrer Stadt aktiv mitzugestalten.
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Die Veranstaltung im Pressespiegel:
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Artikel in der MAZ vom 11.11.2006
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Artikel im Oranienburger Generalanzeiger vom 11.11.06
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