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Am 19.03.2010 fiel die Entscheidung über den künftigen Standort des Bollhagen-Museums, das den künstlerischen Nachlass der bedeutendsten Keramikerin Brandenburgs dauerhaft der Öffentlichkeit präsentieren soll.
Der Vorstand des Fördervereins des Ofen- und Keramikmuseums Velten freut sich sehr, dass die Hedwig-Bollhagen-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sich für unsere traditionsreiche Stadt Velten mit unserem keramischen Spezialmuseum entschieden hat und möchte sich ganz herzlich bei allen bedanken, die zu dieser Entscheidung beigetragen haben.
Dank seiner Lage ist die Stadt Velten mit ihrem Ofen- und Keramikmuseum – für die Berliner – das Eingangstor zu Oberhavel und Ausgangspunkt für Touristen, die von hier aus den Norden Brandenburgs und Oberhavel erkunden. Die Stadt und der Museumsstandort befinden sich im regionalen Wachstumskern OHV – Oranienburg-Hennigsdorf- Velten. Das Museum begründet aufgrund seiner Ausrichtung sowohl ein Kunst- als auch ein Industrie-/ Technikmuseum zu sein, die ihm in der Museumslandschaft des Landkreises Oberhavel sowie im Land Brandenburg eine besondere Stellung zukommen lässt. Zudem bildet Velten den Ausgangs- und Endpunkt der Deutschen Tonstrasse. Die Stadt Velten vermag es, dank der Summe dieser Faktoren, langfristig ihre Attraktivität im kulturellen Bereich weiter zu steigern und einen erheblichen Image-Zugewinn zu erfahren.
In der Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz heißt es: "...Der Vorstand beschloss einstimmig, unverzüglich mit dem Land Brandenburg, dem Landkreis Oberhavel, der Stadt Velten und dem OKM in Verhandlung zu treten. Grundlage für diese Entscheidung waren die vorgelegten Konzepte mehrerer Bewerberstandorte. Es zeigte sich nach Auffassung des Vorstandes, dass der Ausbau eines Nebengebäudes auf dem Gelände des OKM Velten mit Hilfe des Landes, des Landkreises und der Stadt Velten sowie durch eine engagierte Museumsleitung und einen aktiven Förderverein die besten Chancen bietet, zum Erfolg zu führen...Damit rückt der keramische Nachlass Bollhagens wieder ganz in die Nähe ihrer Wirkungsstätte in Marwitz..." (Hedwig Bollhagen-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalsschutz, Bonn/ Potsdam, 19.03.2010)
Wir sind sicher, dass HB mit dieser Entscheidung, ihren künstlerischen Nachlass an diesem authentischen Ort zu zeigen, sehr glücklich gewesen wäre. Nicht nur die geographische Nähe zu Marwitz und sich daraus ergebende Kooperationen im touristischen Sektor, sondern auch eine umfassende Einbindung von HB’s keramischem Lebenswerk in kunsthistorische Kontexte sind so möglich, die auch den nächsten Generationen dieses Werk auf lebendige Art zugänglich machen werden.
Autor: N. SEYDEWITZ
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